Rage-quit

Spielerecht Rage QuitUnter einem „rage-quit“  versteht man das Aussteigen eines Spielers aus einem Online-Wettkampf, noch bevor das jeweilige Match zu Ende gespielt wurde. Für rage-quitting gibt es verschiedene Gründe:

Manche Spieler erhoffen sich dadurch ihre eigene Statistik zu verbessern, dass sie aus dem Spiel aussteigen, wenn die Wahrscheinlichkeit einer Niederlage zu groß wird.

Der gegnerische Spieler ist besser und man verlässt aus Frust das Match.

Man wird vom Gegner mündlich beleidigt und beendet daher das Spiel.

Häufig vom rage-quitting betroffen sind kompetetetive Spiele. 1 v 1 Duelle gibt es meist nur bei Kampfspielen (sog. Beat ‚em ups) wie Street Fighter, Mortal Kombat, Killer Instinct oder Sportsimulationen. Aber auch in vielen anderen Genres ist rage-quitting ein häufiges Phänomen geworden. Ärgerlich ist der Verlust des Spielpartners besonders, wenn man kurz davor ist, einen Erfolg freizuschalten oder beispielsweise schon fünf von sechs möglichen Runden gespielt hat und das Spiel durch das unvorhergesehene Ende nicht in die eigene Wertung einfließt.

Die Spielehersteller reagieren auf die „Rage-Quitter“ mit ingame-penaltys wie einer schlechten online-Reputation oder Punkt- bzw. Wertungsverlust.